Freitag, 29. April 2016

[Rezension] Der Herr des Feuers


 Sein Gott hat ihm den Mord an einem verkrüppelten Mönch befohlen, und Dolch gehorcht. Als gläubiger Mensch zweifelt er nicht an der Rechtmäßigkeit seines Tuns. Aber ausgerechnet die Gebote seines Glaubens führen zu seinem Versagen, und sein Opfer entkommt. Nutzte der flüchtige Mönch dunkle Magie, um Dolch zu manipulieren? Doch nicht der verkrüppelte Mönch selbst ist das Problem, sondern sein Wissen über die Ankunft des Feuers. Dieses wird nicht nur Dolchs Glauben erschüttern, sondern das Gefüge der Welt zerschmettern – sollte Dolch seine Verbreitung nicht verhindern können.


ISBN-10: 373416026X
Verlag: blanvalet
Paperback: 14,99€
eBook: 11,99€
Seiten: 448
Erscheinungsjahr: 2016
Quelle: randomhouse


Über den Autor:
Adrian Leschek
…(geb. 1964) war Grundschullehrer, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Unter mehreren Pseudonymen haben seine Werke eine Gesamtauflage von über drei Millionen verkauften Romanen. Er konzentrierte sich bislang hauptsächlich auf eine jüngere Leserschaft. Der Herr des Feuers ist sein erster Fantasyroman, der sich an erwachsene Leser richtet.


Meine Meinung:

Am Cover gefällt mir besonders, dass dunkle blau auf dem das rot des Feuers super zur Geltung kommt. Ich finde es wirkt sehr harmonisch. Die Symbole Feder und Dolch gefallen mir auch super. Eins der wenigen Cover in die man etwas hineininterpretieren kann, was in der Geschichte passiert.

Im Grunde geht es in der Geschichte um den Assasinen Dolch, der für den in Arakand herschenden Gottkaiser die Feinde diskret aus dem Weg schafft. Bei seinem wichtigstens Auftrag jedoch lässt Dolch einen Überlebenden zurück, streng dem Kodex ‚Töte nichts was von alleine stirbt‘.
der-herr-des-feuers-2Der zurückgelassene ‚Krüppel‘ entpuppt sich jedoch als das gefährlichste Mitglied des Ordens. Als der Assasine jedoch zurückkehrt um seinen Fehler zu beheben ist der Ketzer bereits verschwunden und schon beginnt die Verfolgungsjagt auf den Gelähmten, während das zweite Sonnenlicht unaufhaltsamen immer näherrückt.
Somit zeigt das Cover für mich schon den Kampf zwischen Balladus (Schreibfeder) und dem Assasinen (Dolch), in dem der Gottkaiser und die Annäherung des zweite Sonnenlichts zwar eine Rolle spielen und die Ereignisse davon angetrieben werden, der Hauptkampf aber zwischen den ersten beiden Charakteren stattfindet.
Ich hatte beim lesen öfter das Gefühl, dass sich die Geschichte an die Zeit orientiert in der die Kirche die Leute verfolgt hat, die behaupteten die Erde drehe sich um die Sonne, was ich persönlich ein ganz interessantes Thema finde.
Auch ganz interessant finde ich die verschiedenen Bezüge zum Glauben in dem Buch.
Ich persönlich bezeichne mich nicht gerade als gläubigen Menschen, finde aber, dass das Buch einen zum nachdenken anregt, da sich am Ende für Dolch herrausstellt, dass nicht der Glaube um Gotteswillen das wichtigste ist, sondern die Ordnung die daraus, entsteht der eigentliche Sinn und die Besonderheit darstellt.(also ich weiß jetzt nicht ob das so rüberkommt wie ich das ausdrücken will, ich glaub am besten versteht man es, wenn man das Buch selber liest ;D)
Für mich ist das Buch eine Mischung daraus mit einem Hauch von Game of Thrones.

Ich fand das Buch super, ich würds auf jeden Fall nochmal lesen und auf jeden Fall weiterempfehlen.

5-sterne


Lieblingszitat:
„Man muss nach vorn blicken. Nur nach vorn!“
– Seite 224
„Nein, unser Schicksal entscheidet sich dort am Himmel.“
– Seite 340

Danke an Blanvalet für das Rezensionsexemplar.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen