Sonntag, 15. Mai 2016

[Rezension] Das Geheimnis des Schneemädchens


Im Wrack eines Flugzeugs, das im ewigen Eis des Mont-Blancs gefangen ist, findet Suzie Backer den Beweis dafür, dass ihre Familie zu Unrecht des Hochverrats beschuldigt wurde. Als der Reporter Andrew Stilman ihr begegnet, wittert er nicht nur eine einzigartige Geschichte, sondern er ist auch von dieser geheimnisvollen Frau fasziniert. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, doch dabei wecken sie schlafende Hunde und bringen sich in tödliche Gefahr. Denn ihre Nachforschungen führen sie auf die Spur einer unmöglichen Liebe und eines Mannes, der für ein gewisses „Schneemädchen“ sein Land und alles, woran er glaubte, verriet …





ISBN-10:
3764505303
Verlag: blanvalet
Hard Cover: 19,99€
eBook: 15,99€
Hörbuch: 15,99€
Seiten: 368
Quelle: Randomhouse

[Leseprobe]


Über den Autor
Marc Levy
wurde 1961 in Frankreich geboren. Nach seinem Studium in Paris lebte er in San Francisco. Mit siebenunddreißig Jahren schrieb er für seinen Sohn seinen ersten Roman, Solange du da bist, der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem wird Marc Levy in fünfundvierzig Sprachen übersetzt, und jeder Roman ist ein internationaler Bestseller. Marc Levy lebt zur Zeit mit seiner Familie in New York.


Meine Meinung

Das Cover ist sehr simpel gehalten, aber trotzdem gefällt es mir sehr gut.

Am Anfang hab ich lange gebraucht um mich in die Geschichte hineinzufinden. Bis zu Kapitel 5 war ich mir nicht sicher ob mir das Buch überhaupt gefällt. Zudem war mir leider nur eine einzige Figur sympathisch und das war der Reporter Andrew Stilman. Aus Suzie Backer bin ich nicht wirklich schlau geworden, in einem Moment war sie ziemlich nett und im nächsten hab ich wieder nicht verstanden warum sie das getan hat. Für mich passt das alles nicht wirklich zusammen. Sie nutzt einen nach dem andern aus um ihr Ziel zu verwirklichen und lügt die ganze Zeit, bis sie am Ende merkt, dass sie selbst Jahrelang angelogen wurde. Mir persönlich ging in der Geschichte alles etwas zu schnell und wirkte dadurch unglaubwürdig. Trotzdem fand ich die Geschichte interessant und war sehr gespannt welches Geheimnis die Familie von Suzie verbirgt.

Etwas verwirrt haben mich die perspektiv Wechsel. Erzählt wird die Geschichte nicht nur von Andrew und Suzie sondern auch von ein paar Nebencharakteren. Ansicht eine gute Idee, bei der Umsetzung fand ich nur Schade das man als Leser nicht wirklich erkennen konnte wann er stattfindet. Ich hab mich manchmal gewundert und er zwei drei Sätze weiter gemerkt das jemand anders jetzt der Erzähler ist.

Der Schreibstil in dem Buch gefällt mir sehr gut, es lässt sich flüssig lesen und man merkt gar nicht wie die Seiten verfliegen.

Den Schluss fand ich gut, nicht perfekt für ein Disney-Herz, aber trotzdem gut. Es war sehr überraschend, so hätte ich es mir auf keinen Fall vorgestellt.


Lieblingszitat:
Der Berg kennt keine Freunde, sondern nur Eindringlinge“
-Seite 11
Danke an Blanvalet für das Rezensionsexemplar.

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