Freitag, 5. August 2016

[Rezension] Cold Calls



Eric, der Fußballer. Shelly, das Goth-Girl. Fatima, die pflichtbewusste Tochter. Drei Teens, drei unterschiedliche Leben, und doch verbindet sie etwas: Ein anonymer Anrufer, der ihre dunkle Vergangenheit kennt und droht, ihr Leben zu zerstören – außer, sie mobben ganz bestimmte Mitschüler … In ihrer Verzweiflung tun sie, was er verlangt. Bis sie sich zum ersten Mal begegnen und beschließen, ihren mysteriösen Feind zur Strecke zu bringen.




ISBN-10: 35703100862
Verlag: cbt
Taschenbuch: 9,99€
eBook: 8,99€
Seiten: 320
Erscheinungsjahr: 2016
Quelle: randomhouse

[Leseprobe]

Über den Autor:
Charles Benoit
…ein ehemaliger Highschool-Lehrer, arbeitet heute als Werbetexter und Producer in einer Agentur, als Radiomoderator einer Jazz-Sendung, Lehrer für kreatives Schreiben – und als Autor. „DU bist dran!“ war sein erstes Jugendbuch, das hoch gelobt wurde. „Cold Calls“ ist nun sein neuester, spannungsgeladener Roman, das den Leser atemlos zurücklässt. Charles Benoit lebt mit seiner Frau im Staat New York, USA.


Meine Meinung:
Wieso schaut einen auf dem Cover niemand an? Sie schaun sich ja untereinander auch nicht an? Wieso schaun alle weg? Naja so fühlt man sich beim lesen wenigstens auch nicht beobachtet ;D
Das Cover an sich find ich eigentlich ganz schön, wobei mir das >Orginalbild< besser gefällt und ich es auch passender finde.

Der Klappentext hat mich total begeistert, es erinnert mich von der Grundidee an Pretty Little Liars *-*
Das Buch hab ich an einem Tag durchgelesen. Die Geschichte hat mich total gefesselt. Angefangen
hat alles damit, dass Eric von einem anonymen Anrufer erfährt, dass er ein Geheimniss über ihn weiß und er Aufgaben für Eric hat die er erledigen muss, wenn er nicht möchte das alle die er kennt es erfahren. Eric, der das ganze erst für einen Streich von den jüngeren Schülern hält, bekommt schon bald eine e-Mail mit einem Beweis, dass der Anrufer die Drohung ernst meint.
Gleichzeitig lernt man auch Shelly kennen, die erst neu an die Schule kam und der das selbe geschieht wie Eric. Die zwei tun, unabhängig voneinander, was der mysteriöse Anrufer von ihnen verlangt und werden daraufhin von ihrer Schule zu einem Anti-Mobbing Programm angemeldet. Dort trifft man zum ersten mal auf Fatima, somit ist das Trio komplett und gemeinsam beschließen sie herauszufinden wer hinter den Drohungen steckt, bevor ihre Zeit abgelaufen ist und ihre Geheimnisse veröffentlicht werden.

Ich fand die Geschichte sehr gut geschrieben, man konnte sich die Charaktere problemlos vorstellen.
Etwas gestört bzw etwas seltsam fand ich, dass Fatima erst in der Mitte des Buches dazukam, dadurch hatte man zu ihr nicht so eine gute Verbindung wie zu den andern zwei.
Am meisten hat mich Shellys Geheimniss interessiert, was im Vergleich zu den andern auch mit Abstand das spannendste/tragischste war.
Gegen Ende hat das Buch etwas den pepp verloren, den es am Anfang hatte. Das ging mir am Schluss viel zu leicht und schnell.

Ein sehr realistisches Thema, dass sehr gut den Kreislauf von Mobbing beschreibt und welches eine spannende Fortsetzung verspricht.

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