Sonntag, 9. Oktober 2016

[Rezension] Da kannste Gift drauf nehmen, Julia! Dein Romeo



Ohne mit der Wimper zu zucken geben wir heutzutage Trennungen per SMS durch und verkünden Schwangerschaften im Gruppenchat. Schade eigentlich, dass es Kurznachrichten noch nicht so lange gibt. Was hätten Sprechblasen schon alles erzählen können! Beließ es Louis XIV. bei der Drohung, den Apple-Servicemitarbeiter zu vierteilen, weil sein iPhone nicht funktionierte? Warum nur scheiterte Darth Vader im entscheidenden Moment an der Worterkennung? Und werden Tokio Hotel bald vielleicht wirklich die Kneipe „Uschi’s Eck“ über WhatsApp anschreiben, um wieder einen Gig zu kriegen?
Dingdong, Sie haben 285 Seiten neue Nachrichten! Viel Spaß damit! 






ISBN-10: 3442158907
Verlag: Goldmann
Taschenbuch: 8,99€
eBook: 7,99€
Seiten: 288
Erscheinungsjahr: 2016
Quelle: randomhouse

[Leseprobe] 



Über den Autor:
Felix Scharlau
…lebt als Journalist, Autor und Gagschreiber in Köln. Zuvor war er Redakteur beim Popkulturmagazin Intro. 2013 erschien sein tragikomischer Debüt-Roman „Fünfhunderteins“, mit dem er lange auf Lesetour war. Scharlau ist Mitbegründer des Satire-Magazins „Schinken Omi“ und moderierte eine gleichnamige Comedy-Show bei ByteFM. Eines seiner größten Hobbys ist das Wiederauffüllen von Seifenspendern.


Meine Meinung:

Das Cover und der Titel haben mich sehr angesprochen. Mit ‚Da kannste Gift drauf nehmen, Julia! Dein Romeo.‘ ist der Titel für das Buch zwar extrem lang, aber man freut sich der Dinge die noch kommen. Leider kam nichts und der Chat von Romeo und Julia war, für mich, bereits der witzigste im Buch.

Die Enttäuschung am Ende des Buches war deswegen so groß, da ich mit sehr hohen Erwartungen mit dem Lesen begonnen hatte. Ich weiß nicht, kennt einer von euch die ‚SmS von gestern Nacht‘ Bücher? Irgendwie hatte ich die Hoffnung das dieses Buch so ähnlich wird.
Gestört hat mich am meisten, dass die Witze entweder plump oder beleidigend (bei Asterix&Obelix / Mario&Luigi  wurde der eine als intelligent und der andere als furchtbar dumm dargestellt) waren bzw sexuelle Anspielungen enthielten.

Insgesamt hat es leider überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen.



Danke an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.

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