Sonntag, 30. Oktober 2016

[Rezension] Witch Hunter

 Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen... 


  
ISBN-10: 3423761350
Verlag: dtv
HardCover: 17,95€
eBook: 15,99€
Seiten:400
Erscheinungsjahr: 2016
Quelle: dtv

 Weitere Bücher der Reihe:
  1. Witch Hunter
  2. Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit

[Leseprobe]


Über die Autorin:
Virginia Boecker
…hat ihren Abschluss in Englischer Literatur an der University of Texas gemacht. Sie lebte vier Jahre in London, während der sie sich auf jedes kleinste Detail zur mittelalterlichen Geschichte Englands gestürzt hat, die die Grundlage für „Witch Hunter“, ihren ersten Roman, bildet.


Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Farblich ist es sehr schlicht in schwarz, silbrig weißen Tönen gehalten, trozdem passiert, finde ich, recht viel auf auf dem Cover. Der große wunderschöne Schlüssel und die ganzen Symbole stimmen schon die Vorfreude für das lesen der Geschichte an.

Im Buch geht es um die junge Hexenjägerin Elisabeth, die zusammen mit ihrem besten Freund und Schwarm Caleb im Krieg für die ausrottung der Hexerei kämpft. Als man jedoch Kräuter bei ihr findet, die sonst nur bei Hexen anzufinden sind, wird sie Angeklagt und kommt in Kerkerhaft. Anders als erwartet wird sie jedoch nicht von Caleb gerettet sondern Nicholas Perevil, dem mächtigsten Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Nun steht sie zwischen den Fronten und muss sich entscheiden.
Glaubt sie an all die Dinge die ihr seit ihrer Kindheit erzält wurden?
Oder lässt sie sich auf den Feind ein und entwirft ihr Weltbild neu?

Besonders gelungen finde ich, wie es der Autorin gelingt, den Leser so zu beeinflussen wie Elizabeth. Anfangs ist man noch stur auf der Seite der Hexenjäger und dann, ganz langsam, ohne es zu merken steht man auf der andern Seite und fiebert mit den ehemaligen Feinden mit.
Ich konnte mich bei dieser Geschichte auch gar nicht wirklich entscheiden, welchen der Charaktere ich als Liebling bevorzuge. Alle Personen sind sehr gelungen, haben sich gleich in mein Herz geschlichen.
Geschrieben ist Handlung in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Elisabeth, normalerweise ist diese Schreibweise nicht gerade mein Favorit, aber hier mochte ich es und fand es überhaupt nicht störend.

Mich hat das Buch komplett überzeugt und war für mich eins der Jahreshighlights.
Ich freu mich sehr auf den zweiten Band und kann nur jedem empfehlen dieses Buch zu lesen.


Lieblingszitate:
Euer größter Feind ist nicht das, wogegen ihr kämpft,
sondern das, wovor ihr euch fürchtet”
-Seite173
„Der Mond schaut zur Erde in dieser Nacht.
Die müde Welt schläft in dieser Nacht."
-Seite174

Danke an die liebe Chiara die mir das Buch ausgeliehen hat.

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