Sonntag, 15. Januar 2017

[Rezension] Phoenix - Tochter der Asche


Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?
Gewinner des ‚Deutschen Phantastik Preises‘ (DPP) in der Kategorie ‚Bester Deutschsprachiger Roman‘



 
ISBN-10: 3944544501
Verlag: papierverzierer
Taschenbuch: 14,95€
eBook: 1,49€
Seiten: 400
Erscheinungsjahr: 2014
Quelle: papierverzierer

[Leseprobe]



Weitere Bücher der Reihe:
  1. Phoenix – Tochter der Asche
  2. Phoenix – Erbe des Feuers
  3. Phoenix – Kinder der Glut
Über die Autorin:
Ann-Kathrin Karschnick
…lebt in Schleswig-Holstein. Wenn sie nicht gerade im Dickicht herumkraucht, um einen Geocache zu finden oder Jugendlichen Erste-Hilfe beim Jugendrotkreuz beibringt, schreibt sie auf dem täglichen Weg zum Brotjob an Fantasy- und Erotikromanen. Sie hat bereits diverse Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht. Sie hat schon auf dem Literaturfest in Meißen, der Leipziger Buchmesse, in Luxemburg, den Phantasie-und Mittelaltertagen in Saarbrücken und auf etlichen Convention und Messen gelesen. Zudem arbeitet sie als
Herausgeberin von Anthologien und als Übersetzerin.


Meine Meinung:


Das Cover gefällt mir sehr gut – erinnert mich an SteamPunk.
Besonders Orginell finde ich die Feder, die seitlich abgebildet ist. Das zu machen ist eine richtig gute Idee und hab ich so bisher noch bei keinem anderen Buch gesehn – gibts übrigends nicht nur in schwarz sonder auch in orange, wenn ich mich richtig erinnere
Gekauft hab ich mir das Buch auf der FaRK, bei der die Autorin auch immer irgendwo rumschwirrt. Ann-Kathrin Karschnick ist wirklich sehr sympatisch und nett – falls von euch mal einer die Gelegenheit hat sie kennenzulernen, solltet ihr sie auf jeden Fall nutzen.

In dem Buch geht es um die Phoenix Tavi, die versteckt unter den Menschen lebt und sich gegen die Regierung der Saiwalo auflehnt.
Als eine Mordserie Hamburg erschüttert, wird der für die Saiwalo arbeitende Ermittler Leon eingeschaltet. Als er Tavi dann noch vor dem Tatort entdeckt ist ihm schnell klar – irgendwie hat alles mit ihr zu tun.

Den Schreibstil finde ich sehr angenehm zum Lesen. Der einzige Makel an dem Buch ist der Anfang. Da man direkt in die Geschichte reingeschmissen wird, hab ich die ersten paar Kapitel gebraucht um mich zurecht zu finden. Aber ab dem Zeitpunkt an dem Leon und Tavi zusammentreffen hat mich das Buch mitgerissen.

Mein Lieblingscharakter war Katharina. Sie war mir gleich sehr sympatisch und von der Freundschaft die sich langsam zwischen ihr und Tavi anbahnt, können bei sehr profitieren.
Leon ist mir auch direkt ans Herz gewachsen, besonders seine Entwicklung im laufe der Geschichte finde ich sehr gelungen.
Mehr will ich aber auch nicht verraten ;D

Da am Ende des Buches eigentlich noch mehr Fragen aufkommen und kaum welche beantwortet wurden, bin ich schon sehr gespannt wie es im nächsten Teil weitergeht.



Lieblingszitat:
"Das ist lebensmüde, so viel kann ich euch sagen.“
– Seite 253

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