Mittwoch, 8. März 2017

[Rezension] Phoenix - Erbe des Feuers


Im Jahr 2034, genau 121 Jahre nach dem fehlgeschlagenen Experiment, flüchtet Tavi mit Leon vor einer totalitären Staatsmacht nach Paris. Eine Mordserie unter den Seelenlosen, die sich zu einem Untergrund zusammengeschlossen haben, zerrüttet die Gemeinschaft. Der eskalierende Krieg zwischen der Menschenrasse und den Seelenlosen wird jedoch nicht nur für die Phoenix zur Gefahr.
In einer zerstörten Welt sucht die Phoenixfrau Tavi nach der Ursache für jeden verübten Mord an den Seelenlosen in Frankreich. Eine spannende Geschichte voller Action und Rätsel rund um Nicola Tesla, Eiffelturm und einer Menge fantastischer Gestalten.






ISBN-10: 394454451X
Verlag: papierverzierer
Taschenbuch: 14,95€
eBook: 5,99€
Seiten: 472
Erscheinungsjahr: 2014
Quelle: papierverzierer



Weitere Bücher der Reihe:
  1. Phoenix – Tochter der Asche
  2. Phoenix – Erbe des Feuers
  3. Phoenix – Kinder der Glut
Über die Autorin:
Ann-Kathrin Karschnick
…lebt in Schleswig-Holstein. Wenn sie nicht gerade im Dickicht herumkraucht, um einen Geocache zu finden oder Jugendlichen Erste-Hilfe beim Jugendrotkreuz beibringt, schreibt sie auf dem täglichen Weg zum Brotjob an Fantasy- und Erotikromanen. Sie hat bereits diverse Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht. Sie hat schon auf dem Literaturfest in Meißen, der Leipziger Buchmesse, in Luxemburg, den Phantasie-und Mittelaltertagen in Saarbrücken und auf etlichen Convention und Messen gelesen. Zudem arbeitet sie als
Herausgeberin von Anthologien und als Übersetzerin.


Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut.
Auch bei diesem Band wurde seitlich etwas abgebildet, diesmal der Cupido-Pfeil von Leon.
Gekauft hab ich mir das Buch wieder auf der FaRK. Ich kann mich nur von meiner ersten Rezension wiederholen. Ann-Kathrin Karschnick war wieder sehr sympatisch und auf jeden Fall einen Besuch wert.


In dem Buch geht es um die Phoenix Tavi, die nach dem Vorfall in Hamburg auf der Flucht ist. Begleitet wird sie von dem als Cupido neugeborenen Leon.
Während Leon noch lernen muss mit seinen neuen Kräften umzugehn, kämpft Tavi noch mit dem Verlust von Nathan. Auch die Beziehung der beiden erlebt ihre höhen und tiefen, was durch bürgerkriegsartige Zustände in Paris noch verstärkt wird.
Sie schließen sich einer Untergrundgruppe von Seelenlosen an, deren Rat jedoch ein ebenso stures Weltbild hat wie die KA. Und dann stirbt erneut eine Seelenlose… Fragen über Fragen schwirren einem im Kopf herrum.
Was passierte mit Tavis Kräften in Hamburg? Gibt es Phoenixe außer ihr die soetwas ebenfalls beherrschen? Was plant der Rat? Wer ist die Waffensammlerin? Und wo steckt Katharina?
Den Schreibstil finde ich sehr angenehm zum Lesen.
Mein Lieblingscharakter im letzten Band war Katharina, die in diesem Teil der Geschichte nicht oft vorkommt. In den Momenten in denen sie auftaucht, macht sie einen auch sehr mistrauisch. Ich weiß nicht mehr wirklich worauf sie hinarbeitet, bin aber sehr gespannt es im nächsten Buch herrauszufinden.

Leon gefiel mir dieses Mal am besten. Während er noch versucht sich gegen die anderen Seelenlosen zu behaupten lernt er eine Menge über sich selbst.
Der neue in der Runde ist Eleazar – ein Phoenix wie Tavi . Bei ihm schwankt man immer zwischen sympathie und misstrauen. Je öfter sich die Ereignisse überschlagen desto mehr mag man ihn, wobei ich immernoch nicht einschätzen kann auf welcher Seite er am Ende steht – wohl auf seiner ganz eigenen.

Während des lesens wurde es immer Aufregender. Kennt ihr das?
– diesen WAAAAS OMG Moment –  einfach genial gemacht.
Ich bin gespannt wie sich die Ereignisse in Paris entwickeln nach diesem Spannenden Finale.

Dieses Buch gefiel mir noch besser als der erste Teil.
Ich freu mich auf die FarK dieses Jahr und besorge mir auf jeden Fall den nächsten Band.


Lieblingszitat:
"Sie tut es, um endlich Frieden zu schließen!"
– Seite 451

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen